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Operationskurs für zahnärztlich-chirurgische Eingriffe am Humanpräparat

Die praktische Ausbildung der Zahnmedizinstudenten im Bereich der zahnärztlichen Chirurgie ist nur sehr eingeschränkt möglich. Übungen am Plastikmodell oder an Tierpräparaten geben die Realität nur ungenau wieder. Mit Hilfe der Thielfixierung ist es gelungen, anatomische Präparate mit realistischen Gewebeeigenschaften herzustellen. Damit können innerhalb der zahnärztlich-chirurgischen Ausbildung Zugangswege und Operationstechniken in einer Patientensituation durchgeführt werden.

Es sollen die anatomischen Kenntnisse, die zu Beginn des Studiums lediglich aus topografischer Sicht gelehrt, auf die für chirurgische Eingriffe nötigen Kenntnisse ausgedehnt werden. Hierbei kommt es darauf an, im Rahmen der Eingriffe struktur- und gewebeschonend zu arbeiten. Des Weiteren sollen die handwerklichen Fertigkeiten im Umgang mit chirurgischem Instrumentarium geschult werden.

Als Lernziele wurden definiert:
1. gewebespezifischer und eingriffsspezifischer Umgang mit chirurgischem
Spezialinstrumentarium
2. Kenntnis über die organspezifische chirurgische Anatomie
3. Übung von Standardzugangswegen in der zahnärztlichen Chirurgie
4. Übung von Präparationstechniken und Wundverschlüssen.

Der Erfolg soll im zweiten Teil des klinischen Operationskurses am Patienten überprüft werden. Der Student sollte in der Lage sein, die erlernten und geübten Techniken am Patienten unter Aufsicht in gewissem Umfang demonstrieren zu können.

Das Projekt wird im Rahmen der zahnärztlich chirurgischen Ausbildung der Klinik und Poliklinik für Mund-, und Kiefer- Gesichtschirurgie implementiert. Im 9. Semester belegen die Studenten den Operationskurs 2, in dessen Verlauf eine aktive Teilnahme an Operationen vorgesehen ist. Zur Vorbereitung dieses Einsatzes und Vertiefung der Fertigkeiten sollten die Studenten im Vorfeld praktische Erfahrungen im Umgang mit Instrumenten und Geweben gesammelt haben..

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